Zum ersten mal habe ich diesen Krautsalat in einem bekannten Steakhaus in Deutschland gegessen. Dort wurde er automatisch zu jedem Gericht als Beilage serviert. Kraut war mir bis dahin nicht sonderlich geheuer. Aber mit diesem Salat wars dann um mich geschehen. Ich kann nicht sagen, was es war, aber ich vermute es war die Unwissenheit die mich völlig neutral an das Gemüse herangehen ließ. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich Kraut vor allem mit Sauerkraut verbunden – und davon war ich alles andere als ein Fan. Manchmal braucht es scheinbar nur ein bisschen Unwissenheit um Neues zu entdecken.
Für mich stand fest, dass ich diesen Krautsalat für zu Hause brauche. Ich habe mich nicht getraut, nach dem Rezept zu fragen also blieb mir nur viel Tüftelei und Testerei bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Seitdem ist der Salat ein gern gesehener Gast auf unserem Esstisch.
Niemals fehlen darf er bei unserem Pulled Pork – ohne ihn ist für uns das Gericht nicht perfekt oder komplett. Im Original Coleslaw genannt, ist Krautsalat in den USA ein klassischer Begleiter bei jedem BBQ aber auch als Solostar macht er eine tolle Figur. Ein gutes Baguette und gute Gesellschaft reichen als Begleiter vollkommen aus, da braucht es kein zusätzliches Fleisch.
Ein halber Krautkopf reicht wunderbar für 4 Personen als Beilage aus. Und wenn was übrig bleiben sollte – der Krautsalat schmeckt am nächsten Tag mindestens genau so gut.
Austerntipp: Ein paar Kümmelsamen unter den Salat mischen, das macht ihn nochmals bekömmlicher.


